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Die Geschichte des Steirischen Tennisverbandes

1. Hälfte des 20. Jahrhundert

Bereits im Jahre 1900 spielen Hochschulstudenten und Gymnasiasten, die dem Akademischen Sportverein angehören,  auf 7 Plätzen in der Grazer Fröhlichqasse Tennis. Ebenso wird neben dem Hotel Lambach in Mürzzuschlag zur Belebung des Fremdenverkehrs ein „Lawn-Tennisplatz" errichtet.
Bereits 1903 gründet der GAK als erster steirischer Klub eine Tennissektion und tritt 1904 dem österreichischen Tennisverband bei.
1909 veranstaltet der GAK  das 1. steirische Tennisturnier, dem sich in den folgenden Jahren der ASV, als alternierend durchführender Verein, anschließt, 1913 dann das 1. internationale Tennisturnier, das in den folgenden Jahren auch von etlichen Weltklassespielern besucht wird.
In einer 1933 erstmals veröffentlichten österreichischen Rangliste scheinen folgende Klubs unseres Bundesland es auf: 5. GAK, 21. Grazer Tennisklub, 28. ASV, 29. TV Deutschlandsberg und 30. Grazer Parkklub. Als Nummer eins wird der Wiener Parkklub geführt.

1945: Gründung des Steirischen Tennisverbandes

Unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges erfolgt 1945 die Gründung des Steirischen Tennisverbandes. Erster Vorsitzender ist Direktor Karl Probst, die sportliche Leitung hat Willi Tenze inne.
Zehn Jahre nach Gründung des steirischen Verbandes gehören ihm 20 Vereine mit 603 Mitgliedern und 57 Plätzen an. 1959 spielen vier steirische Klubs (GAK, GTC, ASV und GPC) in der Herrenstaatsliga.

 

Gegenwart

Im Jahr 2010 übersiedelt der STTV ins neu erreichtete Landesleistungszentrum nach Leibnitz mit 5 Freiplätzen und 4 Hallenplätzen. Aktuell besteht der STTV aus 225 Mitgliedvereinnen mit 25.000 Mitglieder und rund 8.000 Meisterschaftsspielern in 1.100 Mannschaften.
Weiters gibt es derzeit in der Steiermark 2 regionale Leistungszentren (RLZ) in Weiz und Hartberg. Ein weiteres in der Obersteiermark folgt.

Weitere Highlights

1984 avanciert Thomas Muster nach einer erfolgreichen Südamerikatournee zur Nr. 1 der Jugendweltrangliste und gewinnt in Hartberg seinen ersten ÖTV-Herreneinzel- und Doppeltitel. 1985 steht er erstmals unter den ersten Hundert der Weltrangliste. 1990 steigt er in die Top-Ten auf krönt seine Karriere mit dem Paris-Sieg 1995 und der Nr. 1 Position 1996.


Vorsitzende und Präsidenten des STTV seit 1945

1945-1955     Dir. Karl Probst (Vorsitzender)
1946-1974     Dir. Karl Probst (Präsident)
1975-1988     Fritz Kysela (Präsident)
1989-2000     DI Bruno Saurer (Präsident)
2001-2012     Dr. Hannes Zischka (Präsident)
seit 2013     Mag. Barbara Muhr (Präsidentin)