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3. Plätze für Jasmin Buchta und Lisa Hofbauer bei den ÖMS in Bad Waltersdorf!

Tolle Leistungen von Jasmin Buchta und Lisa Hofbauer bei den ÖMS in Bad Waltersdorf!

 

Duelle der Generationen am vorletzten Tag der österreichischen Hallenmeisterschaften (8.3. - 15.3.2014) in Bad Waltersdorf: Im Damenbewerb traf die 29-jährige Routine von Daniela Kix (WTA) auf die 17-jährige Unbekümmertheit von Lisa Hofbauer (STTV), in der oberen Rasterhälfte bekam es die 21-jährige Top-Favoritin Yvonne Neuwirth (NÖTV) mit der 17-jährigen Steirerin Jasmin Buchta zu tun. Im Herrenbewerb kämpfte mit dem 29-jährigen Mario Haider-Maurer (NÖTV) ein nationales "Urgestein" gegen seinen um neun Jahre jüngeren Landsmann Dennis Novak bzw. Dominik Wirlend (23 Jahre / OÖTV) gegen Christian Trubrig (21 Jahre / WTV) um den Einzug ins Finale. Das Fazit nach Tag 4 der letzten nationalen Hallenmeisterschaften im Frühling 2014: Die "Oldies" sind noch lange nicht abzuschreiben, die Youngsters nicht zu unterschätzen.


Duell mit der Mannschaftskollegin

Das "Drehbuch" des vorletzten Tages der Meisterschaften: Bis zum Stand von 3:0 rasten im ersten Satz sowohl Yvonne Neuwirth als auch Vorjahresfinalistin Daniela Kix quasi "Hand in Hand" durch ihre Partien - mit eigenem Aufschlag zum 1:0, mit dem Break zum 2:0, mit eigenem Aufschlag zum 3:0. Danach war es im Duell Kix gegen Hofbauer vor allem die Routine der ehemaligen WTA-190. (15.5.2006), die den Ausschlag geben sollte. "Ich hab einfach nur gut gespielt", freute sich Kix danach über ihren erneuten Einzug ins Finale. "Wenn ich den Ball gut treffe und mich gut bewege, kommt der Rest dann fast schon von alleine." Kix hatte ihre internationale Karriere im Jahr 2006 beendet und ist hauptberuflich im Office-Management einer selbstständigen Ordinationsgemeinschaft in Wien tätig. Tennis spielt sie nur mehr auf nationaler Ebene und ist beim Bundesligisten 1. Klosterneuburger TV hinter Yvonne Neuwirth (die sich heute klar mit 6:1, 6:2 über Jasmin Buchta hinwegsetzte) und Pia König an Nummer 3 gesetzt. Im Finale kommt es für Kix damit nicht nur zum Duell mit ihrer Mannschaftskollegin, sondern auch zur Wiederauflage des Endspiels der Freiluft-Meisterschaften 2013: In Oberwaltersdorf hatte sich damals Kix mit ihrem 6:4, 6:2-Sieg den ersten Staatsmeister-Titel ihrer Karriere geholt.


Kampf auf Augenhöhe zwischen Haider-Maurer und Novak

Im Herren-Bewerb startete Mario Haider-Maurer gegen Dennis Novak sein Projekt "Einzug ins Finale" und damit auch den ersten Schritt zur Titelverteidigung, musste aber lange ausharren, ehe er als 1:6, 6:4, 6:4-Sieger vom Platz gehen konnte. "Das war heute eine extrem enge Geschichte", schnaufte MHM unmittelbar danach. Vorerst hatte der an Nummer 4 gesetzte Routinier nämlich die aktuelle Hochform des 20-jährigen Niederösterreichers akzeptieren müssen: Das erste Break zum 3:1, das zweite zum 5:1 verursachten, "dass das Match kurz einmal so richtig von mir weggelaufen ist" (Haider-Maurer) und brachten im ersten Satz nach knapp dreißig Minuten die Vorentscheidung für Novak. Im zweiten Satz startete dann ein Duell auf Augenhöhe, "in dem ich immer besser in Fahrt gekommen bin" (Haider-Maurer) und nur Kleinigkeiten den Ausschlag gaben. Dem Break von Haider-Maurer zum 5:3 folgte das Rebreak von Novak zum 5:4, worauf Haider-Maurer mit dem nächsten Break zum 6:4 konterte. Ein ähnliches Bild dann auch in Satz 3: Kaum ein Game, das nicht bis zuletzt „ausgeschöpft“ wurde. Die Entscheidung sollte erst im letzten Game fallen, als Novak, der zuletzt zwei Turniersiege in Sharm El Sheik gewonnen hatte, bei eigenem Aufschlag etwas schwächelte, "ich dafür umso besser gespielt und die Partie doch noch niedergebogen habe", so Haider-Maurer, der stolz auf die eigene Konstanz im Verlauf der letzten Tage ist, "da ich heuer mit Lucas Miedler (Achtelfinale), Dominic Weidiger (Viertelfinale) und Dennis Novak (Semifinale) eine ziemlich schwierige Auslosung gehabt habe."


Gelingt Trubrig die „Titelverteidigung“ aus 2012?

In das morgige Endspiel (ab 10:30 Uhr) geht Haider-Maurer gegen Christian Trubrig "nicht allzu nervös hinein, da ich mir im letzten Jahr schon meinen heißersehnten Staatstitel geholt gehabt hab." Der an Nummer 3 gesetzte Wiener Trubrig besiegte Dominik Wirlend mit 6:1, 6:4 und gab damit auch im vierten Match in Bad Waltersdorf keinen einzigen Satz ab. Im Duell mit Wirlend sah es lange Zeit nach danach aus, als könnte Trubrig problemlos ins Endspiel einziehen: Zwei Breaks (zum 2:0 und 4:0) genügten, um den ersten Satz zu gewinnen. „Da hat er nicht so gut gespielt wie es von ihm eigentlich gewohnt bin“, so Trubrig nach der Partie. Im zweiten Satz lag Trubrig rasch mit 0:3 hinten, „weil er besser gespielt hat und ich etwas müde geworden bin“ (Trubrig), konnte das Match mit den Breaks zum 2:3 und 5:4 aber doch noch für sich entscheiden und seiner Erfolgsbilanz damit einen weiteren Plus-Punkt hinzufügen: Im Vorjahr war er im Finale des Future-Turniers in Seefeld nur knapp am bisher größten Erfolg seiner Karriere gescheitert: Der Italiener Walter Trusendi hatte damals den Schützling von Christian Hanslik mit 5:7, 6:4, 1:6 niedergekämpft. Auf nationaler Ebene war das bisherige Karriere-Highlight der Gewinn der österreichischen Hallenmeisterschaften im Jahr 2012 gewesen.


Österreichische Hallenmeisterschaften (8.3. - 15.3.2014) - TC Bad Waltersdorf

Semifinale - Damen:
Yvonne Neuwirth - Jasmin Buchta: 6:1, 6:2
Daniela Kix - Lisa Hofbauer: 6:0, 6:2

Semifinale - Herren:
Mario Haider-Maurer - Dennis Novak: 1:6, 6:4, 6:4
Christian Trubrig - Dominik Wirlend: 6:1, 6:4

Die Finali werden am Samstag (15.3.2014) um 10:30 Uhr ausgetragen.
 
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Österreichische Hallenmeisterschaften (AK) | Website
Sämtliche Partien live auf www.tennistouch.net 


 

Tag 3 der Österreichischen Hallenmeisterschaften in Bad Waltersdorf, und die Bilanz lautet: klare Siege, harte Fights und einige Überraschungen. Immer besser in Form kommt etwa Yvonne Neuwirth: Die topgesetzte Niederösterreicherin verpasste nach ihrem 6:0, 6:1-Sieg zum Auftakt gegen Katharina Sommer und dem 7:6, 6:3-Fight gegen Christina Wolfgruber ihrer Landsmännin Kathrin Weinwurm im Viertelfinale die "Höchststrafe" -  6:0, 6:0. Neuwirth verwertete dabei von 13 möglichen Breakchancen sechs. Im Semifinale trifft Neuwirth nun auf Jasmin Buchta (Bild unten), die Victoria Walter mit 6:3, 6:0 besiegte. Für die 17-jährige Grazerin, die im Landesleistungszentrum Leibnitz von Matthias Schuck, Walter Grobbauer und Evelyn Fauth betreut wird, bedeutet der Einzug ins Semifinale - nach dem Titelgewinn bei den u18-Hallenmeisterschaften in Stainz (Einzel und Doppel) - das bereits dritte Highlight in diesem Jahr. Geht es nach der Sport-Borg-Monsberger-Schülerin soll es nicht das letzte bleiben: "Ich konzentrierte mich heuer und nächstes Jahr auf die ITF-Junioren-Turniere. Nächstes Jahr möchte ich es zu den Junioren-Grand-Slam-Turnieren schaffen." Die 18-jährige Steirerin hatte zuletzt im September 2013 (Antalya) das Viertelfinale eines ITF-Turniers erreicht.


Die Nummer 2 scheidet aus!

In der unteren Rasterhälfte "stolperte" Vorjahresfinalistin (Halle) und Titelverteidigerin der österreichischen Freiluftmeisterschaften 2013 Daniela Kix bei ihrem Match gegen Helena Nyikos nur kurz: Die an Nummer 2 gesetzte Wienerin kam im ersten Satz nach einem Break mit 2:3 in Rückstand, konnte aber noch kontern und ging letztendlich als klare 6:3, 6:2-Siegerin vom Platz. Ihre nächste Gegnerin: Lisa Hofbauer, die gegen Marlies Szupper eine weitere Talentprobe ablieferte und die Wienerin mit 3:6, 6:4, 7:6(7) besiegte. Die Waiseneggerin hatte 2013 am Grazer Tennisclub (GTC) zum ersten Mal in ihrer Laufbahn ein ÖTV-Damenturnier gewonnen und sich 2014 bei den Steirischen Meisterschaften der allgemeinen Klasse nach dem Freilufttitel auch den Hallentitel geholt. Für die Überraschung des Tages sorgte im Herren-Bewerb Dominik Wirlend: Der 23-jährige Oberösterreicher, der im August 2010 (Future in Bad Waltersdorf; Anm.) sein letztes internationales Turnier gespielt hatte und sich seither mehr auf sein Studium und seine Model- als seine Tenniskarriere konzentriert, besiegte den an Nummer 2 gesetzten Kärntner Patrick Ofner - Orange Bowl-Finalist aus dem Jahr 2011 - mit 6:2, 6:4. "Das war heute ein intensives Match", sagte Wirland nach der Partie. "Er als typischer Sandplatzwühler war allerdings etwas zu passiv." Wirlends Semifinal-Gegner: Christian Trubrig, der den Niederösterreicher Thomas Fischer mit 7:5, 6:0 aus dem Bewerb warf.


"Revanchiert" sich Dennis für Andi an Mario?

Die Nummer 1 im Herrenbewerb, Dennis Novak, musste heute hingegen erst gar nicht zum Racket greifen, da sein Gegner Mario Tupy aufgrund einer Handverletzung nicht antreten konnte. Novak trifft im Semifinale mit Mario Haider-Maurer auf "ein absolutes nationales Kaliber" (ÖTV- und ÖLSZ-Trainer Andreas Fasching). Haider-Maurer hatte im Duell mit Dominic Weidinger den längeren Atem und ging letztendlich auch aufgrund seiner Routine als verdienter 5:7, 6:3, 6:1-Sieger vom Platz. Im Duell mit Haider-Maurer könnte sich Novak für eine Niederlage aus dem Vorjahr "revanchieren": Nachdem er sich 2013 über die Qualifikation für den Hauptbewerb des bet-at-home-Cups qualifizieren konnte, musste sich der Titelverteidiger der österreichischen Freiluftmeisterschaften 2013 Marios Bruder Andreas Haider-Maurer in Kitzbühel nur knapp mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. Heuer ist Dennis Novak schon über eine längere Phase konstant in guter Form: 2013 hatte Novak drei Turniersiege auf Future-Ebene verbucht, die nächsten zwei folgten im Februar 2014 in Sharm El Sheik.

 
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Mit Dennis Novak und Yvonne Neuwirth sind nach dem zweiten Spieltag der österreichischen Hallenmeisterschaften (8.3. - 15.3.) nur mehr die Speerspitzen der vom ÖTV geförderten Talente noch mit im Rennen um die Titel: Novak, in Bad Waltersdorf an Nummer 1 gesetzt, besiegte Lenny Hampel mit 6:2, 6:3. Neuwirth, ebenfalls topgeseetzt, zog nach hartem Kampf und ihrem 7:6(7), 6:3-Sieg über Christina Wolfgruber ins Viertelfinale ein. Sebastian Ofner musste sich hingegen Christian Trubrig mit 3:6, 2:6 geschlagen geben. Eine kleine Überraschung war auch das frühe Aus von Lucas Miedler, der an Titelverteidiger Mario Haider-Maurer mit 6:3, 6:3 scheiterte. Im ersten Satz genügte dem Routinier das Break zum 4:3, im zweiten Satz sollte Miedlers Gameverlust zum 3:1 die Vorentscheidung bringen. Als einzige der ÖTV-Truppe hatte Karoline Kurz aufgrund einer Viruserkrankung auf ein Antreten in der ersten Runde überhaupt verzichten müssen. "Das war heute eine ziemlich toughe Angelegenheit", freute sich Neuwirth unmittlbar nach dem Match über ihren erfolgreichen Weg zum hart erkämpften Sieg. "Sie hat sehr gut gespielt und ich war ziemlich nervös, weil die Meisterschaften für mich nach meinem Kahnbeinbruch (zugezogen beim 25.000-Dollar-Turnier 2013 in Herzlia / ISR; Anm.) das erste Turnier nach über einem halben Jahr für mich sind. Ich muss erst wieder reinkommen. Ich war aber doch auch überlegen, weil sie heute bei unseren Rallies etwas fehleranfällig war." Miedler- und Ofner-Trainer Andreas Fasching zog trotz der Niederlagen von Miedler und Ofner eine nicht uzufriedene Bilanz: "Das waren heute Niederlagen, die uns gezeigt haben, woran wir noch zu arbeiten haben. Sowohl Lucas als auch Sebastian brauchen haargenau solche Partien für den Einstieg auf die Future-Ebene."
 
Ein Blick hinter die Kulissen der Südstadt
Bis vor kurzem waren Lucas Miedler und Sebastian Ofner in der Südstadt noch Trainingspartner gewesen. Diese "Beziehung" wird neuerdings von ÖTV- und ÖLSZ-Trainer Andreas Fasching zumindest phasenweise "gesprengt", "weil Luci und Ofi zwei komplett andere Spielertypen sind und ich der Meinung bin, dass die beiden Burschen deshalb einige Schwerpunkte getrennt voneinander zu trainieren haben", erläuterte Fasching vor kurzem in seinem ÖTV-Blog. Der genaue Hintergrund: "Bei Sebastian haben wir z. B., als der künftige ÖTV-Headcoach Michiel Schapers in Wien war, begonnen am Service zu feilen. Auf der anderen Seite arbeiten wir bei Lucas derzeit viel an den Grundschlägen. Konkret bedeutet das: Er muss etwas Kraft aus seinen Schlägen herausnehmen und dafür mehr an einer geschmeidigen, lockeren Spielweise arbeiten. Und dafür muss nicht unbedingt Ofner auf der anderen Seite des Netzes stehen. Luci braucht im Moment mehr einen Spieler wie mich, der ihm nur die Bälle zuspielt. Ein weiterer Unterschied: Bei Ofner konzentrieren wir uns derzeit auf den Volley, bei Lucas eher weniger. Deshalb haben wir die beiden voneinander getrennt."
 
Neuer Schläger bei Miedler, neuer Aufschlag bei Ofner
Ein weiterer Blick hinter die Kulissen des ÖTV-Leistungszentrums in der Südstadt: Miedler hat zuletzt einige Änderungen im Materialbereich vorgenommen. "Ich bin jetzt auf einen etwas leichteren Schläger mit einer größeren Schlagfläche und weniger Saiten umgestiegen. Dadurch hab ich jetzt mehr Power und Länge in den Schlägen, wodurch grundsätzlich die Präzision etwas leidet. Aber das habe ich mittlerweile gut in den Griff bekommen." Bei Ofner wurde im Training zuletzt vor allem "am Aufschlag etwas geändert, da ich davor noch etwas verkrampft serviert habe und jetzt die Bewegung viel flüssiger mache." Für Ofner liegt das Hauptaugenmerk in dieser Saison auf dem Sammeln ausreichender ATP-Punkte, "um am Jahresende unter den besten 1000 zu sein." Derzeit rangiert Ofner auf Position 1531. Die nächsten Gelegenheiten für die nächsten Schritte nach oben bieten nach den Meisterschaften sowohl für Miedler als auch für Ofner zwei Future-Turniere in Heraklion. "Danach werden Luci und ich - wenn sich's zeitlich ausgeht - beim Davis Cup in Bratislava auf der Tribüne mit dabei sein" (Ofner). Auch Yvonne Neuwirth hat für 2014 noch einiges vor: "Für heuer habe ich mir vorgenommen, dass ich die Top 200-Grenze knacke."

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