Verbands-Info

Der „TC Hollywood“ in New York

Eine Abordnung aus Gleisdorf drückt Björn Phau gegen Roger Federer im Arthur-Ashe-Stadium kräftig die Daumen (Foto: (c) GEPA)

Während in Gleisdorf die Vorbereitungen auf das Final Four der heimischen Tennis-Bundesliga am Freitag und Samstag (7. und 8. September 2012) auf Hochtouren laufen, stimmt sich die Truppe aus der Oststeiermark derzeit in New York auf die Titelvergabe ein.

Am 30.8.2012 steht für Mannschaftsführer Herbert Jerich jr., der vom Big Apple aus als CEO auch die Geschicke des Logistikunternehmens Jerich USA lenkt, sowie Stefan Koubek, Christian Magg und Patrick Schmölzer ein besonderes Highlight auf dem Programm. Die Abordnung des TC Gleisdorf wird die Zweitrundenpartie ihres Clubkollegen Björn Phau bei den US Open gegen den Weltranglisten-Ersten Roger Federer live im Arthur-Ashe-Stadium in der Spielerbox des 32-jährigen Deutschen miterleben.

Gestern hat das Daumendrücken für einen weiteren Gleisdorf-Akteur bereits Früchte getragen. Alex Peya zog mit seinem brasilianischen Partner Bruno Soares durch einen glatten Zweisatzerfolg über Jamie Murray (GBR) und Andre Sa (BRA) souverän in die zweite Doppelrunde ein. „Die Besuche bei den US Open geben uns den richtigen Kick für das Final Four. Ich befürchte nur, dass wir bei der großen Beliebtheit von Roger Federer in den USA die einzigen Fans im Stadion sein werden, die seinen Gegner unterstützen. Aber davon lassen wir uns nicht beirren. Wir werden Björn ordentlich nach vorne peitschen und unserem Ruf als TC Hollywood gerecht werden“, verspricht Jerich mit einem Augenzwinkern.

Wenn es kommende Woche dann um den zweiten Bundesliga-Titel in der Gleisdorfer Clubgeschichte nach 2010 geht, ist jedoch Schluss mit lustig. „Wir haben uns vor zwei Jahren vor unseren fantastischen Fans den Meisterteller gesichert. Dieses Husarenstück wollen wir heuer wiederholen“, so Jerich, dessen Team im Semifinale gegen den 1. Salzburger TC mit Björn Phau, Martin Fischer, Michael Linzer, Johannes Ager, Stefan Koubek und Alex Peya in Bestbesetzung antreten wird. Es sei denn, Phau und Peya sind Ende kommender Woche noch in New York im Einsatz.

Ob die Mozartstädter auf den Tschechen Lukas Rosol, der heuer in der zweiten Wimbledon-Runde Rafael Nadal sensationell nach Hause geschickt hat, zurückgreifen können, ist offen. „Da sind die Würfel noch nicht gefallen“, so Mannschaftsführer Stefan Schiess, der ansonsten jedoch aus dem Vollen schöpfen kann und mit Jaroslav Pospisil (CZE), dem wiedererstarkten Nico Reissig, der deutschen Zukunftshoffnung Robin Kern sowie Daniel Geib, Gerald Kamitz und Bertram Steinberger in der Oststeiermark aufkreuzen wird.

Während sich der TC Gleisdorf in der Gruppenphase keine Blöße gab und gegen Klagenfurt (9:0), Steyr (8:1) und Deutsch-Wagram (6:3) ungefährdete Siege einfuhr, kamen die Salzburger erst nach einer empfindlichen 0:9-Heimschlappe gegen den Colony Competition Club so richtig auf Touren. Mit Erfolgen über Stockerau (6:3) und Kirchdorf (7:2) zog der Traditionsclub als Gruppenzweiter trotz des Fehlstarts aber noch sicher in das Final Four ein.
 

Tennis-Bundesliga (Final Four in Gleisdorf):

Fr, 07.09.2012  11.00 Uhr: TC Gleisdorf – 1. Salzburger TC 
11.00 Uhr: Colony Competition Club – TC Deutsch-Wagram

Sa, 08.09.2012  11.00 Uhr: Endspiel zwischen den beiden Halbfinal-Siegern

Weitere Informationen unter dem folgenden Link: Final Four Gleisdorf

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