Verbands-Info

Drei Staatsmeistertitel für die Steiermark

Bei den Österreichischen Meisterschaften im Rollstuhltennis in Stainz eroberten diesteirischen Spieler gleich drei Titel.

Mit Michael Wöhrer gibt es seit Beginn des Jahres im Steirischen Tennisverband einen eigenen Referent für Rollstuhltennis und für Menschen mit Behinderung. Dass die Steiermark in diesem Bereich sehr stark ist, beweist der kürzlich eroberte Österreichische Mannschaftsmeistertitel. Auch bei den Staatsmeisterschaften im Einzel und Doppel in Stainz zeigten die heimischen Rollstuhltennisspieler mit tollen Leistungen auf: „Rollstuhltennis ist eine faszinierende und enorm anspruchsvolle Sportart. Die Leistungen unserer Sportler mit Behinderung sind daher wahrlich beachtlich“, meint STTV‐Präsidentin Barbara Muhr, der die RollstuhltennisspielerInnen besonders am Herzen liegen.

Überraschungen zum Turnierstart

Im Herren‐Einzel sorgte bereits zu Turnierbeginn Organisator Harald Pfundner für die erste Überraschung und schlug den an Nummer vier gesetzten Salzburger Wolfgang Stieg. Mit einem weiteren Erfolg über Kurt Blaha (Wien) schaffte Pfundner den Einzug ins Halbfinale, wo er mit Martin Legner (Tirol) der unantastbaren Nummer eins Österreichs unterlag.

Favorit siegt am Ende

Die nächste Überraschung brachte das zweite Semifinale zwischen dem an Nummer zwei gesetzten Lokalmatador Thomas Mossier (Steiermark) und der Nummer drei Josef Riegler (Niederösterreich), das Riegler im Champions‐Tiebreak des dritten Satzes für sich entscheiden konnte. Mit enormen Einsatz und sehr gutem Spiel konnte Riegler auch im Finale Legner fordern, am Ende behielt der Topfavorit aber doch mit 6:2, 4:6 und 6:4 die Oberhand.

Steirischer Doppelerfolg

Im Herren‐Doppel schlug die Paarung Thomas Mossier/Thomas Flax (Steiermark) im Semifinale Legner/Schweiger (Tirol) im Champions‐Tiebreak des dritten Satzes. Durch einen 6:4, 6:3‐Finalsieg über das Duo Riegler/Langmann (Niederösterreich) holten Mossier/Flax den Staatsmeistertitel in die Steiermark.

Starke Damen

Bei den Damen wurde die Steirerin Margrit Fink ihrer Favoritenrolle gerecht. Fink setzte sich gegen all ihre Kontrahenten klar durch und holte in souveräner Manier den Staatsmeistertitel. Für die Sensation im Damenbewerb sorgte mit Andrea Schlögl ebenfalls eine Steirerin, die nach starken Leistungen den Vizemeistertitel eroberte.

Zum ersten Mal Quad‐Bewerb

Erstmals im Rahmen der Staatsmeisterschaften wurden auch die Österreichischen Meisterschaften im Quad‐Bewerb (Behinderung an Armen und Beinen) durchgeführt. Der bekannte Paralympics–Sieger Thomas Geierspichler, seit sechs Monaten auch im Tennissport aktiv, schaffte mit dem Finaleinzug seinen ersten großen Erfolg. Nach einer kräfteraubenden Halbfinalpartie war Geierspichler im Finale gegen Markus Wallner (Niederösterreich) jedoch chancenlos. Im Quad–Doppelfinale gewann die Paarung Tatschl/Wallner gegen Laisacher/Geierspichler 7:5, 6:3.

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