Zum Inhalt springen

Verbands-Info

Ein Fest für „unseren“ Schilli

Davis-Cup-Kapitän Gilbert Schaller wurde in seiner Heimatstadt Bruck an der Mur fürseine außergewöhnliche Tenniskarriere besonders gewürdigt. Der altehrwürdige CenterCourt auf der Anlage des ESV-Tennis Bruck trägt ab sofort seinen Namen.

Großer Bahnhof für Brucks bekanntesten und erfolgreichsten Sportler auf der ESV-Tennisanlage auf der Murinsel. Im Zuge eines Tennisfestes wurde Gilbert Schaller, der beim Brucker Traditionsklub groß wurde und bis zu seinem 14. Lebensjahr hier wohnte, eine besondere Ehrung zuteil.

Als Würdigung seiner außergewöhnlichen Tenniskarriere wird der Center Court künftig den Namen Gilbert-Schaller-Platz tragen.

Zur Platzweihe und Ehrung des sympathischen Sportlers fanden sich neben dem Präsidenten des Steirischen Tennisverbandes Hannes Zischka, Nationalrat Erwin Spindelberger, Bürgermeister Bernd Rosenberger, Sportreferent Peter Erlsbacher und ESV-Obmann Christian Brenner auch zahlreiche frühere Wegbegleiter, Betreuer und Förderer in Bruck ein. So wohnte unter anderem
Schallers Entdecker Wolfgang del Negro der Ehrung bei, der mit ihm zuerst in Graz und später in der Südstadt trainierte. Nicht fehlen durften natürlich die heimischen Tennisurgesteine Peter Eisbacher, Sepp Herbst und Johnny Koller, mit denen der junge Schaller zu Beginn seiner Laufbahn in Bruck spielte, sowie Jugendkonkurrenten wie Martin Jell.

Die Laudatio für Schaller hielt Christian Mayer, der dessen sportlichen Werdegang vom sechsjährigen Sprössling, der sich ursprünglich eher für Minigolf interessierte, bis hin zur Nummer 17 der Weltrangliste in launiger Manier nachzeichnete. Dabei strich er vor allem den engen Bezug zu Bruck hervor und gab zahlreiche Schmankerl und Anekdoten aus Schallers Jugendzeit zum Besten.

Schaller habe Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen, Spuren der Freundschaft und der Wertschätzung. Anlässlich der Platzweihe überreichte Mayer ein Schild sowie eine Collage, die viele Bilder und Zeitungsartikel aus der Jugendzeit in Bruck zeigt. Die Enthüllung des Platzschildes erfolgte unter großem Beifall des Publikums.

Sichtlich gerührt dankte Schaller in seiner Ansprache vor allem seiner Familie, die ihm alles erst ermöglicht und für eine glückliche Kindheit gesorgt hätten. Seinen Dank richtete er aber auch an vielen früheren Weggefährten beim ESV-Tennis und die Stadt Bruck, die immer seine Heimat gewesen sein würde und er bei jeder Durchreise wehmütig an die Kindheit hier zurückdenke. Dank gelte außerdem den Verantwortlichen des Steirischen Tennisverbandes, die ihn bereits sehr früh förderten und die seine Karriere unterstützten. Schallers Mutter Hannelore und Vater Helmut, die jahrelang das Sportbüffet auf der ehemaligen ESV-Anlage in der Stadtwaldstraße inne hatten, zeigten sich ebenso stolz über die Ehrung ihres Sohnes wie Großmutter Helga Wollner, die heute noch in Bruck lebt.
Alles in allem war Schallers Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte ein großes Fest des Wiedersehens, bei dem sowohl unter den Besuchern, als auch beim Geehrten schöne Erinnerungen wach und viele Geschichten von früher ausgetauscht wurden. Bei Live-Musik der „Lechner Brothers“ wurde bis spät in die Nacht hinein getanzt und gefeiert.

zu den Bildern.....

TV-Bericht zur Ehrung von Gilbert Schaller

Top Themen der Redaktion

AusbildungVerbands-Info

STTV-Turnierleiterschulung

Am 26. November findet eine STTV-Turnierleiterschulung statt, inkl. Vorstellung der neuen NU-Turniersoftware!