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Verbands-Info

Erste Bank Open in Wien: Obersteirer mit der Tennis-Weltelite auf Tuchfühlung

Der Obersteirer Fabian Gruber, vielfacher Steirischer Meister im Einzel und Doppel, fungiert im Rahmen der Erste Bank Open in Wien als Sparring- und Hitting-Partner von Zverev, Tsitsipas und Co.

Ivan Biletic, Fabian Gruber, Stefanos Tsitsipas und Lukas Rohseano in der Wiener Stadthalle.

Die Erste Bank Open sind der österreichische Turnierhöhepunkt im Tennisjahr. Die Tennis-Weltelite mit Stefanos Tsitsipas, Olympiasieger Alexander Zverev und Matteo Berrettini gibt sich in der Wiener Stadthalle ein Stelldichein. Mittendrin statt nur dabei ist der gebürtige Bad Ausseer und in St. Marein im Mürztal lebende Fabian Gruber, der als Trainer im Tennisnachwuchszentrum Kindberg bei Stefan Rettl und Gerald Gamauf tätig ist.

Zusammen mit seinen Schützlingen Lukas Rohseano und Ivan Biletic fungiert Gruber bereits zum dritten Mal während der gesamten Turnierwoche als Sparring- und Hittingpartner der Spitzenspieler. In den ersten Tagen trainierte Gruber besonders intensiv mit ATP-Weltmeister Stefanos Tsitsipas. "Zu Beginn musste ich mich an sein hohes Tempo und die enorme Intensität gewöhnen, aber nach einer Eingewöhnungsphase habe ich das gut hinbekommen", sagt Gruber über das Training mit dem Griechen.

Der Obersteirer wurde von Tsitsipas auch bewusst ausgewählt, spielt doch dessen Erstrundengegner Grigor Dimitrovebenso wie Gruber die Rückhand einhändig. "Da war die Auswahl an Trainingspartnern überschaubar", meint Gruber, der die herausfordernde Turnierwoche in vollen Zügen genießt. "Es ist eine unbezahlbare Erfahrung, die wir hier Tag für Tag von den Profis mitnehmen", meint Gruber im Hinblick auf seine Schützlinge Rohseano und Biletic, die unter ihm in Kindberg trainieren. Letztere jagten bereits mit anderen Top-Ten-Spielern wie Matteo Berrettini und Hubert Hurkacz die gelbe Filzkugel über das Netz.

Trainiert wird entweder direkt am Center Court oder in der kleineren Halle der Stadthalle sowie beim UTC La Ville, rund 15 Minuten mit dem Shuttle entfernt. "Das Tourleben mitzuerleben und den Profis bei ihrer Vorbereitung zuzusehen, ist ein Erlebnis, von dem man viel für sich selbst mitnehmen kann. Gerade für unsere jungen Spieler ist es ein enormer Motivationsschub auf dem Weg zu einer professionellen Tenniskarriere, wobei sie auch sehen, welche täglichen Anstrengungen notwendig sind, um ganz vorne dabei zu sein", bilanziert Gruber, der noch bis zum Wochenende in der Stadthalle im Einsatz ist.

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