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Verbands-Info

Gleisdorf fertigt Klagenfurt mit 9:0 ab und bewirbt sich um das Final Four

Der TC Gleisdorf gab sich am Sonntag auch im letzten Gruppenspiel der Tennis-Bundesliga keine Blöße und fertigte die Sportunion Klagenfurt mit 9:0 ab.

Nachdem die Begegnung am 6. Juni 2010 in Gleisdorf bereits nach den Einzelpartien entschieden war, traten die Gäste zu den Doppelspielen nicht mehr an. Mit dem dritten Erfolg in Serie sicherte sich das Team von Mannschaftsführer Herbert Jerich Junior auch einen Platz im Final Four, das am 10. und 11. September 2010 gespielt wird. „Wir werden uns um die Austragung des Meister-Play-off bewerben, denn mit der Unterstützung unseres großartigen Publikums könnte der Traum vom Titelgewinn wahr werden“, meinte Jerich.

Der ÖTV wird bis spätestens Ende Juni über den Schauplatz des Final Four, für das sich die zwei Erstplatzierten der beiden Vorrundengruppen qualifizieren, eine Entscheidung treffen. Aus der Gruppe A haben der 1. Salzburger TC Stiegl und ULTV Linz den Sprung in die Titelentscheidung geschafft. Wer aus Pool B neben dem TC Gleisdorf in das Meister-Play-off einzieht, entscheidet sich am morgigen Montag im direkten Duell zwischen dem LTM Team Wien und dem UTC Straßburg.

Gegen die Sportunion Klagenfurt mussten ausgerechnet die beiden Gleisdorfer Topspieler Stefan Koubek (der übrigens von ÖTV Präsident Prof. Dr. Ernst Wolner wegen seiner langjährigen Verdienste um den Tennissport in Österreich im Davis Cup nach seiner Attacke gegen Daniel Köllerer begnadigt worden war uind damit wieder für Gleisdorf an den Start gehen konnte) und Björn Phau über die volle Distanz gehen. Im Spitzenspiel kämpfte Koubek den Tschechen Jiri Skoloudik mit 6:2, 2:6, 6:4 nieder. Der Deutsche Björn Phau zwang den Slowenen Marko Tkalec mit 6:7 (5/7), 6:4, 6:1 in die Knie, wobei das Tiebreak im ersten Satz einen kuriosen Verlauf nahm. Phau schien bei einer 5:0-Führung das Tiebreak bereits für sich entschieden zu haben, doch mit sieben Punktgewinnen in Folge drehte Tkalec den Spieß doch noch um. Mit dem Satzausgleich übernahm der Deutsche jedoch klar das Kommando und war schließlich im dritten Durchgang der dominierende Mann auf dem Platz.

Tennis-Bundesliga (Gruppe B):

TC Gleisdorf – Sportunion Klagenfurt 9:0

Stefan KOUBEK – Jiri SKOLOUDIK 6:2, 2:6, 6:4
Björn PHAU – Marko TKALEC 6:7 (5/7), 6:4, 6:1
Martin FISCHER – Bertram STEINBERGER 6:2, 6:2
Alexander PEYA – Markus POLESSNIG 6:3, 6:3
Christian MAGG – Wolfram KLINGSPIEGEL 6:1, 6:4
Patrick SCHMÖLZER – Christian HÖLLGER 6:0, 6:1

Die Sportunion Klagenfurt trat zu den Doppelspielen nicht an.

TC Gleisdorf triumphiert beim LTM Team Wien mit 5:4

Wien, 5. Juni 2010. – Zweiter Sieg im zweiten Vorrundenspiel der Tennis-Bundesliga für den TC Gleisdorf! Das oststeirische Starensemble hatte jedoch alle Hände voll zu tun, um sich beim LTM Team Wien mit 5:4 durchzusetzen. Neben dem Erfolg war die Tatsache, dass am Samstag auch Jürgen Melzer im Doppel für die Jerich-Truppe zum Racket griff, von großer Bedeutung. Denn mit der Teilnahme an diesem Gruppenspiel hat der Paris-Semifinalist die Voraussetzung dafür erfüllt, dass er auch im Falle der Qualifikation für das Final Four, das am 10. und 11. September 2010 ausgetragen wird, spielberechtigt ist.

Dass der ÖTV-Topstar sein Doppel an der Seite von Alexander Peya nur 20 Stunden nach dem Ende der Partie gegen Rafael Nadal in Roland Garros gegen das Duo Ilya Belyaev und Yannick Mertens mit 4:6, 6:3, 7:10 verlor, war für die Gleisdorfer am Ende angesichts des 5:4-Triumphes zu verschmerzen. „Hut ab vor Jürgen! Dass er heute für uns gespielt hat, ist der Beweis dafür, wie viel ihm sowohl am Tennis in Österreich als auch an diesem Teambewerb liegt. Ich möchte mich stellvertretend für alle bei Jürgen für seinen Einsatz für den TC Gleisdorf bedanken“, sagte Mannschaftsführer Herbert Jerich Junior.

Die Begegnung beim LTM Team Wien war nichts für schwache Nerven: Nach den Einzelpartien führte der TC Gleisdorf mit 4:2, wobei Stefan Koubek, Björn Phau, Alexander Peya und Christian Magg für die Steirer punkteten. Danach verloren nicht nur Melzer/Peya ihr Doppel im Match-Tiebreak, sondern auch Koubek und Patrick Schmölzer gegen Daniel Elsner und Juho Paukku. Doch Björn Phau und Martin Fischer sorgten mit einem hart erkämpften 7:6 (8/6), 7:5 über Leonardo Azzaro und Juan Pablo Brzezicki für das Happy End aus Gleisdorfer Sicht.

Am Sonntag steht mit Beginn um 11.00 Uhr mit der Heimpartie gegen die Sportunion Klagenfurt das dritte und letzte Vorrundenspiel für das Jerich-Team auf dem Programm. „Wir wollen mit einem weiteren Sieg die Qualifikation für das Final Four fixieren und hoffen auf die stimmkräftige Unterstützung durch das Publikum“, so Jerich. Die Klagenfurter kamen heute im „Kärntner Derby“ gegen den UTC Straßburg mit 0:9 unter die Räder. Mit Ausnahme von Jürgen Melzer werden die Gleisdorfer in stärkster Besetzung gegen Klagenfurt antreten.

Eine Sensation gab es in der Gruppe A: Titelverteidiger UTC Vandans muss nach einer 4:5-Heimniederlage gegen den ULTV Linz den bitteren Gang in das Abstiegs-Play-off antreten. Neben den Oberösterreichern hat sich der 1. Salzburger TC Stiegl mit einem 6:3-Erfolg beim TC Deutsch-Wagram das Ticket für das Final Four gesichert.

Tennis-Bundesliga (Gruppe B):

LTM Team Wien – TC Gleisdorf 4:5

Juan Pablo BRZEZICKI – Stefan KOUBEK 1:6, 3:6
Yannick MERTENS – Björn PHAU 3:6, 4:6
Ilya BELYAEV – Martin FISCHER 2:6, 6:0, 7:5
Juho PAUKKU – Alexander PEYA 4:6, 5:7
Leonardo AZZARO – Christian MAGG 4:6, 3:6
Daniel ELSNER – Patrick SCHMÖLZER 7:6 (7/5), 6:4

Ilya BELYAEV / Yannick MERTENS – Jürgen MELZER / Alexander PEYA 6:4, 3:6, 10:7
Leonardo AZZARO / Juan Pablo BRZEZICKI – Martin FISCHER / Björn PHAU 6:7 (6/8), 5:7
Daniel ELSNER / Juho PAUKKU – Stefan KOUBEK / Christian MAGG 7:6 (8/6), 6:7 (2/7), 10:7

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