Verbands-Info

Kölbl kommt ins Einzel Viertelfinale, Griessner erreicht Doppel - Finale

In Salzburg-Bergheim fand vom 23.11.2012 bis 27.11.2012 das Tennis Austria Jugendranglistenturnier statt.

Insgesamt haben 19 steirische Mädchen und Burschen beim Salzburger Tennis Austria Jugendturnier in den Bewerben u12/u14 teilgenommen. Von diesen SpielerInnen hat der StTV 3 Mädchen und 11 Burschen betreut.

Bei so vielen Spielern aus einem Bundesverband war es nicht überraschend, dass einige Steirer gleich direkt aufeinandertrafen. Leider erwischte es dieses Mal gleich in der ersten Runde zwei besonders gute Spieler: Filip Misolic und Timo Scheucher. Timo konnte seine Chancen nutzen und sich im dritten Satz  durchsetzen, wobei er großes Selbstvertrauen bewies.  In der nächsten Runde war dann aber leider auch für ihn (gegen Yannick Pfeiderer) Endstation. Weiters positiv aufgefallen ist Alen Tusek, der aus der Qualifikation heraus im Hauptbewerb erst im Achtelfinale gegen Max Höfler verlor und das, obwohl der Alen bereits fünf Matchbälle gehabt hat. Freuen kann man sich auch über Morris Kipcak, der nach der langen Verletzungspause nun wieder spielt und mit dem Achtelfinale, einen guten Start hinlegen konnte.

Ein sehr gutes Ergebnis hat auch Elena Griessner mit ihrer Doppelpartnerin Arabella Koller erzielt. Sie schafften es bis ins Finale, wo sie gegen Fabienne Kompein und Anna-Lena Neuwirth verloren. Einige SpielerInnen waren leider körperlich angeschlagen. So zum Beispiel Daniel Hofbauer und Elisabeth Kölbl. Beide haben jedoch trotz ihrer Verfassung ihr Bestes gegeben und eine gute Leistung erbracht. "Elisabeth wurde sogar von der zuständigen ÖTV Trainerin Petra Russegger für internationale Turniere im Sommer ins Auge gefasst.", wusste StTV-Coach Bora Celiscak aus Bergheim zu berichten. 

Im Allgemeinen war das Turnier in Bergeheim sehr spannend, lehrreich sowohl für die SpielerInnen als auch für die Coaches, die sich besonders über die große TeilnehmerInnenanzahl aus der Steiermark freuten.


BURSCHEN - Qualifikation
An der Qualifikation u12 haben Lukas Neuhold, Alen Tusek und Emil Pristauz, u14 Florian Kurzmann, Fabian Zotter und Lukas Grimberg  teilgenommen. Alen hat als einziger dieses Spieler die Qualifikation geschafft und sich für den Hauptbewerb qualifiziert.


Hauptbewerb Burschen 12u
Morris Kipcak
hat im Achtelfinale gegen den Vorarlberger Mikael Vollbach 0:6 3:6 verloren. Nach der längeren Verletzungspause war dies sein erstes größeres nationales Turnier. Das in Betracht genommen, hat er eine gute Leistung erbracht. Man konnte auch sehen, dass er motiviert ist und bereit ist hart zu arbeiten. Wenn er über eine längere Zeit gut trainiert und an seinen körperlichen Anlagen arbeitet, dann kann er zu einem sehr unangenehmen Gegner werden. Doppel hätte er mit Samuel Pesko gespielt, der sich leider verletzt hat und somit beide W.O. geben mussten.
 
Alen Tusek hat sich aus der Qualifikation in den Hauptbewerb gearbeitet und dann noch eine Runde gegen David Tomic aus Tirol 6:1 6:0 gewonnen. Im Achtelfinale war dann gegen Max Höfler Endstation, obwohl Alen bereits 5 Matchbälle gehabt hatte. Leider konnte er den letzten entscheidenden Punkt nicht verwerten und sein Gegner hat Nervenstärke bewiesen. Alens Stärken waren klar zu sehen. Sie liegen in seinem Kampfgeist, seinem Spielverständnis und seiner Laufstärke. Gearbeitet werden muss vor allem noch an seiner Spielweise. Durch ein offensiveres Verhalten würde er seine Chancen besser nutzen können und hätte dann die Möglichkeit ein Allround-Spieler zu werden.

Manuel Schaffler traf gleich in der ersten Runde im Hauptbewerb auf den als Nummer 2 gesetzten Paul Schmölzer, der erst im Viertelfinale verloren hat. Er trainiert nicht beim Landesverband und ist leider auch nicht mit dem Team mitgefahren, aber vielleicht wird er dies beim nächsten Mal machen, da er gerne mit seinen Kollegen zusammen war.


Burschen 14u
Timo Scheucher und Filip Misolic trafen gleich in der ersten Runde aufeinander, dabei gewann der Erstere im dritten Satz 6:2. Es war, wie schon so oft, ein sehr knappes Match. Entscheidend war, dass Timo an sich geglaubt hat, seine Chancen nutzen konnte und sein Gegner im entscheidenden Satz zu viele Fehler gemacht  hat. Im Doppel hat Timo zusammen mit Martin Vondrak in der ersten Runde verloren und Filip hat es zusammen mit Lukas Seidler bis ins Viertelfinale geschafft.

Daniel Hofbauer war nicht unbedingt fit, da sich bei ihm eine Erkrankung  auszubreiten begann. Dennoch hat er gegen Yannick Pfleiderer, einen sehr guten Spieler aus Tirol, super gespielt. Es war ein sehr gutes Match, vor allem der erste Satz, wo er bereits 3:1 vorne lag. Dann wurde er leider etwas ungeduldig, sein Gegner wusste dies zu nutzen und gewann dann die Oberhand. Daniel hat mit Luka Mrsic Doppel gespielt. Im Viertelfinale trafen sie mit Tobias Pürrer und Benjamin Graber auf recht starke Gegner, die immer zusammen spielen. Daniel und Luka konnten 2 Games für sich entscheiden.

Lukas Seidler hat gegen den Wiener Neil Oberleitner in der ersten Runde 2:6 2:6 verloren. Das Ergebnis scheint glatter, als das Spiel im Endeffekt wirklich war. Besonders im zweiten Satz, wo Lukas bereits 2:0 in Führung lag. Leider konnte er einige Chancen nicht verwerten und Neil war in den entscheidenden Momenten konstanter. Im Doppel nahm Lukas mit seinem Partner Filip Misolic dann Revange. Sie gewannen gegen Neil Oberleitner und Moritz Thiem  in einem super Match im Matchtiebreak 10:8. Bereits im zweiten Satz hatten die Steirer bei 5:3 vier Matchbälle und anschließend nochmal bei 5:4 vier Matchbälle gehabt. Nach der Niederlage im zweiten Satz, haben Lukas und Filip Ruhe und Nervenstärke bewiesen, was sie zum Sieg geführt hat. In der nächsten Runde haben sie dann 5:7 5:7 gegen Luca Hofmann und Tobias Wagner in einer sehr ausgeglichenen Partie knapp verloren.
 
Fabian Kerkletz hat in der ersten Runde gegen Robin Vogel gespielt und im dritten Satz 3:6 verloren. Das Match war ein Krimi, der bis Mitternacht gedauert hat und wo Robin der offensivere Spieler war, der immer mehr Winner machen konnte. Positiv zu sehen war, dass Fabian seine Vorhand deutlich verbessert hat. Noch etwas zu arbeiten hat er an seiner Rückhand und seinem Aufschlag.

MÄDCHEN – Hauptbewerb
Marion Leski
hat es durch die Qualifikation in den Hauptbewerb geschafft, wo sie anschließend in der zweiten Runde gegen Emily Meyer verlor. Im Doppel gelang Marion mit Ihrer Partnerin Pürrer Anna durch ein wo über Dugina / Popovic der Einzug ins Viertelfinale.

Elisabeth Kölbl hat zwei Runden gewonnen und im Viertelfinale gegen Emiliy Meyer verloren. Es war zu sehen, dass sie sich stark verbessert hat. Deshalb hat sie auch die zuständige ÖTV Trainerin Petra Russegger für die internationalen Turniere im Sommer ins Auge gefasst. Im Doppel hat sie es zusammen mit ihrer Partnerin Laura Bitschnau bis ins Viertelfinale geschafft, wo sie dann Valentina Cavic und Isidora Ivancevic unterlegen sind.

Elena Großschmidt hat in der ersten Runde gegen Isidora Ivancevic aus Klagenfurt verloren.

Alexandra Michelitsch traf gleich in der ersten Runde auf Arabella Koller und verlor 0:6 und 1:6.

Elena Griessner traf wie die Steirerin Alexandra Michelitsch auch auf Arabella Koller und verlor gegen sie 3:6 1:6. Es war zu sehen, dass sie vor allem ihren zweiten Aufschlag verbessert hat. Ihre Einzelgegnerin Arabella wurde im Doppel zu ihrer Partnerin und sie zogen ins Finale ein, wo sie dann gegen Fabienne Kompein und Anna-Lena Neuwirth verloren.
 
Anna Katharina Derler hat in der ersten Runde gegen Laura Fröch verloren.

alle Turnierergebnisse im Detail: Salzburg-Bergheim


 

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