Kids & Jugend

Lernen vom Besten: Sebastian Ofner trainierte mit RLZ-Nachwuchs

Sebastian Ofner, die Nummer eins im steirischen Tennis und aktuell bereits Nummer 288 der ATP-Weltrangliste, trainierte mit Schützlingen des Regionalen Leistungszentrums Hochsteiermark in Bruck an der Mur.

©Martin Meieregger

"Nur wer sich an Besseren orientiert, wird selbst auch stärker", dachten sich die Verantwortlichen des RLZ Hochsteiermark und luden acht Nachwuchsspieler von der U8 bis zur U11 zu einem Spezialtraining mit Sebastian Ofner in die Brucker Tennishalle. RLZ-Leiter und Nachwuchstrainer Lukas Labitsch ermöglichte den Nachwuchshoffnungen Gesine Siller, Emilia Mewes, Jonas Feichtenhofer, Konstantin und Valentin Feiel, Philipp Tischler, Valentin Siller und Felix Mrak ein Intensivtraining mit ihrem Vorbild.

Ofner, der seit frühester Kindheit beim ESV-Tennis Bruck spielte und später ins Bundesleistungszentrum in die Südstadt wechselte, schaute seinen potentiellen Nachfolgern genau auf die Finger und griff anschließend selbst zum Schläger, um sich ein Bild vom Können des Tennis-Nachwuchses zu machen. Die Kinder zeigten sich bis in die Haarspitzen motiviert und versuchten dem heimischen Tennisaushängeschild, aktuell bereits die Nummer vier Österreichs, die gelbe Filzkugel um die Ohren zu schießen. Nebenbei holten sich die RLZ-Schützlinge jede Menge wertvolle Tipps für ihr eigenes Spiel.

Für Sebastian Ofner selbst war 2016 das bislang erfolgreichste seiner noch jungen Karriere. Der 20-Jährige krönte sich zum Österreichischen Staatsmeister, feierte gleich vier Turniersiege auf Future-Ebene und kletterte auf Rang 288 der ATP-Weltrangliste."Das war harte Arbeit und jahreslanges Training. Ich habe in den vergangenen Jahren dem Tennissport alles untergeordnet, bin aber noch lange nicht am Ziel", so Ofner, der hinter Dominic Thiem und Gerald Melzer zu den heißesten Eisen im österreichischen Tennis zählt.

Und wie ist sein Eindruck von der Nachwuchsarbeit in seinem Stammverein? "Dank der neuen Halle haben die Kinder in Bruck im Sommer und Winter ideale Trainingsbedingungen und erhalten vom Trainerteam um Lukas Labitsch eine optimale Tennis-Ausbildung. Und wer weiß, vielleicht dient das Regionale Leistungszentrum einigen auch als Sprungbrett für ihre spätere Profikarriere", so Ofner, der sich von den Leistungen der Brucker Nachwuchsspieler beeindruckt zeigte. 

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