Verbands-Info

Nachwuchshoffnungen treffen Fed-Cup-Spielerin

Die Präsidentin des Steirischen Tennisverbandes (StTV), Barbara Muhr, lud mit Nicole Rottmann, Marion Leski und Elisabeth Kölbl drei Aushängeschilder des Steirischen Damen- und Jugendtennis zu einem Treffen ins Landesleistungszentrum nach Leibnitz.(Muhr, Leski, Kölbl, Rottmann v.l.)

Leibnitz, 22. März 2013

Barbara Muhr hat als neue starke Frau an der Spitze des Steirischen Tennisverbandes viel vor. Besonders der enge Kontakt zu den Vereinen und den Spielern liegt ihr besonders am Herzen. Aus diesem Grund brachte sie nun mit Nicole Rottmann, Marion Leski und Elisabeth Kölbl die drei erfolgreichsten steirischen Spielerinnen im Damen- und Jugendtennis zusammen. Muhr war selbst eine erfolgreiche Jugendspielerin, die es auf einige steirische und österreichische Meistertitel brachte, sie weiß daher nur zu gut, wie wichtig es ist, Talente zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Das gemeinsame Treffen in Leibnitz nutzte die Präsidentin, um den Aushängeschildern persönlich die Glückwünsche zu den jüngsten Erfolgen zu übermitteln und gleichzeitig Präsente des Tennisverbandes als Anerkennung für deren Top-Leistungen zu überreichen. Nicole Rottmann, die im Februar erstmals in das Fed-Cup-Team einberufen wurde und gleich zwei Siege feiern konnte, eroberte in Metepec (Mexico) kürzlich ihren bereits elften ITF-Titel im Doppel. Im Einzel verpasste die 23-Jährige ihren dritten Titel nur knapp. Der-zeit ist Rottmann die unangefochtene Nummer eins im Steirischen Damentennis und die Nummer fünf in Österreich.

Die ebenso erfolgsverwöhnte Marion Leski, die seit ihrem siebten Lebensjahr die Österreichischen Jugendranglisten anführt, krönte sich zuletzt zur Steirischen U12-Jugendhallenmeisterin und ist aktuell bundesweit die beste Spielerin des Jahrgangs 2002. Elisabeth Kölbl wurde 2012 Steirische U12-Freiluftmeisterin und holte zuletzt bei den Hallenmeisterschaften den Vizetitel.

Neue Initiativen für das Steirische Damentennis
Gerade die Weiterentwicklung des Steirischen Damentennis ist für Muhr eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen ist sie derzeit dabei, neue Strategien zu entwerfen, um mehr Mädchen und Damen speziell für den Turnierbereich zu begeistern. „Das ist ein österreichweites Phänomen, dass wir im Damen-tennis mit rückläufigen Teilnehmerzahlen zu kämpfen haben. Hier müssen wir ansetzen und uns Motivationsstrategien einfallen lassen, um mehr Spielerinnen für den Turnier-sport zu gewinnen“, meint Muhr.

Neue Initiativen möchte sie darüber hinaus im Landesleistungszentrum in Leibnitz setzen, in dem es noch viel Potential auszuschöpfen gäbe. „Ziel muss es sein, bestmögliche Trainingsbedingungen für heimische Tennistalente zu garantieren“, so Muhr, die Leibnitz auch als Vorstufe zum Bundesleistungszentrum Südstadt sieht.


Nicole Rottman - Beste Steirerin
Die 23-jährige Nicole Rottmann aus Wagna ist die beste steirische Tennisspielerin und nach Tamira Paszek, Yvonne Meusburger, Patricia Mayr-Achleitner und Melanie Klaffner die aktuelle Nummer fünf im österreichischen Tennis. Bisher kann sie auf 14 ITF-Titel verweisen, zwei davon eroberte sie im Einzel und zwölf im Doppel. Ihre beste Weltranglis-tenplatzierung im Einzel war Nr. 307 im Juli 2012, im Doppel stand sie im Oktober 2012 auf Rang 185. Derzeit trainiert Rottmann unter ihrem Trainer und Manager Bernd Wetter (früher Coach von Barbara Schwartz) in Wien. Sie gilt als harte Arbeiterin, die sich mit Kampfgeist und Konstanz nach oben arbeitet.


Debüt im Fed-Cup-Team mit zwei Doppelsiegen

Anfang Februar 2013 feierte Nicole Rottmann ihr Debüt im österreichischen Fed-Cup-Team. In der Europa-Afrika-Gruppe I steuerte sie beim 3:0 über Georgien, der den Klas-senerhalt bedeutete, den dritten Punkt im Doppel mit Melanie Klaffner bei. In der Begeg-nung gegen Rumänien, das Österreich 2:1 für sich entschied, verlor sie zwar ihr Einzel, holte aber erneut mit Melanie Klaffner den entscheidenden Punkt zum Sieg.


Turniersieg in Metepec (Mexico)
Zuletzt stürmte Nicole Rottmann Anfang März beim Future-Turnier in Metepec in Mexico ins Finale, wo sie der Lokalmatadorin Marcela Zacarias 1:6,1:6 unterlag. Noch besser lief es im Doppel, wo Rottmann mit ihrer US-amerikanischen Doppelpartnerin Macall Harkins den insgesamt elften Doppel-Turniersieg ihrer Karriere eroberte. Ihre bisherigen einzigen Spiele auf der WTA-Tour bestritt sie in Seoul und Bad Gastein im Jahr 2012. Als nächstes hat sich Rottmann die Teilnahme an einem Grand-Slam-Turnier zum Ziel gesetzt.


Steirische Ausnahmetalente

Marion Leski (2002) zählt zu den größten Nachwuchstalenten im österreichischen Tennis. Die zehnjährige Grazerin kann bereits auf eine Vielzahl an Landesmeistertiteln zurückblicken. Bereits mit acht Jahren war sie Nummer eins in der Österreichischen U10-Rangliste und mit neun Führende in der U11-Rangliste. Derzeit ist Leski, die vor zwei Wochen beim Prince Jugendcup in Haid den Sieg im U14-Bewerb holte, amtierende Steirische U11- und U12-Jugendhallenmeisterin und österreichweit beste Spielerin des Jahrgangs 2002.

Elisabeth Kölbl (geb. 2001) vom SV Leibnitz zählt ebenfalls zu den steirischen Top-Talenten. Kölbl trainiert im Landesleistungszentrum Leibnitz unter den StTV-Coaches Walter Grobbauer und Bora Celiscak. Im Jahr 2012 wurde sie steirische Freiluftmeisterin in der U12 und zuletzt bei den Hallenmeisterschaften in Graz U12-Vizemeisterin.

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