Verbands-Info

Nur die Besten für die Jüngsten!

Um sicher zu gehen, dass in den Vereinen künftig ausschließlich Trainer / Lehrer / Instruktoren, die über eine abgeschlossene staatliche Tennisqualifikation sowie eine gültige ÖTV-Lizenz verfügen, mit den Kids trainieren, hat der ÖTV das Projekt "Lizenzierter ÖTV Kids Tennis Club" ins Leben gerufen. Die letzte Info-Veranstaltung wurde am 7. März in Salzburg durchgeführt.


Bereits seit Jahren arbeitet der ÖTV an der völligen Neustrukturierung des Kindertennis-u10-Bereichs unter Berücksichtigung der ITF Play&Stay-Vorgaben - als Grundlage für das ÖTV-Kids-Tennis-Programm. Bei allen offiziellen ÖTV-Kids-Tennis-Turnieren in Österreich werden diese Vorgaben bereits seit Ende 2008 entsprechend berücksichtigt. Der Verband sieht es als seine Verpflichtung, stets aktuelle und klare Lernhilfen für das Training mit Kindern unter zehn Jahren anzubieten. Genau dieser Anspruch war es letztendlich, seitens des ÖTV das Projekt "Lizenzierter ÖTV Kids Tennis Club" mit Unterstützung des Sportministeriums ins Leben zu rufen. Der ÖTV möchte dadurch einerseits den rund 1.700 Vereinen klare Richtlinien für das Kindertraining zur Verfügung stellen und andererseits vor allem den Eltern eine sinnvolle Möglichkeit bieten, Vereine, in denen ein den ÖTV-Kids-Tennis-Richtlinien entsprechendes Kindertraining angeboten wird, auf den ersten Blick zu erkennen und auszuwählen. Interessierte Tennisvereine erhalten sämtliche Informationen zum Kids-Gütesiegel bei ihrem Landesverband und auch auf der Website des jeweiligen Landesverbandes.

Projekt "Lizenzierter ÖTV Kids Tennis Club"
Eltern sollen darauf vertrauen dürfen, dass in diesen Vereinen die Arbeit mit Kindern nicht nur einen hohen Stellenwert besitzt, sondern auch die Vereinsleitung voll hinter den ÖTV-Kids-Tennis-Richtlinien steht. Zu diesen Richtlinien zählt u. a.: Der Verein ermöglicht die eigenständige Durchführung eines Trainings ausschließlich jenen Personen, die über eine abgeschlossene staatliche Tennisqualifikation sowie eine gültige ÖTV-Lizenz verfügen. Sowie: Die offiziellen Ansprechpartner des Vereins müssen eine entsprechende Schulung besuchen, und die Vereinsleitung muss sich zur Einhaltung der Richtlinien schriftlich bekennen. Um all diese Grundlagen den Vereinen bzw. Vereinsverantwortlichen näher zu bringen, wurden in den letzten Wochen in ganz Österreich spezielle Informationsveranstaltungen durchgeführt, die am 5. März (Eisenstadt / Burgenland), 6. März (Graz / Steiermark) bzw. 7. März (Rief / Salzburg) zu Ende gegangen sind. Das Motto all dieser Info-Events: "Lizenzierte ÖTV-Kids-Tennis-Clubs, damit die ersten Schritte Ihres Kindes auch ganz sicher erfolgreich sind!"

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Worum geht es konkret?
Am 1. Jänner 2012 hatte die ITF eine Regeländerung beschlossen, der zufolge der normale Tennisball im "10&u"-Turniertennis für Kids nicht mehr zulässig ist, die Verwendung der langsameren "Red-Orange-Green"-Bälle verpflichtend ist und kleinere Courtgrößen fix in den ITF-Tennisregeln verankert werden. Der von der ITF eingeführte Farbcode "Red-Orange-Green" für Plätze und Bälle dient dabei als wesentlicher Leitfaden in der Entwicklung der Kinder. Durch die ITF-Regeländerung wurde der Zugang zum Tennis kindgerechter als je zuvor. Fakt ist aber auch, dass viele Tennislehrende diesen Entwicklungen in ihrer Arbeit bislang vielleicht noch zu wenig Aufmerksamkeit schenken.

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Warum kleinere Spielfelder?
Weil dadurch die Laufwege der Kinder zum Ball und nach dem Schlag wieder zurück in die nächste Ausgangsposition in etwa jenen von erwachsenen Tennisspielern entsprechen. So können bereits erlernte Techniken und Taktiken besser eingesetzt werden. Die kleineren Spielfelder ermöglichen überdies auch ein erfolgreicheres Spiel am Netz.

Warum langsamere Bälle?
Weil diese nicht nur leichter und daher auch langsamer sind, sondern vor allem weil diese auch deutlich weniger hoch abspringen. Dies unterstützt die langfristige technische und taktische Entwicklung der Kinder und ermöglicht vor allem ein erfolgreicheres Spielen der Kinder miteinander.

Warum kürzere Schläger?
Weil diese in der Regel vom Gewicht leichter als Erwachsenenschläger sind. Für die langfristige technische und spieltaktische Entwicklung ist es entscheidend, dass Länge und Gewicht des Schlägers sinnvoll auf die individuelle Körpergröße, die muskuläre Entwicklung und das Leistungsvermögen angepasst sind.

Interessierte Vereine finden alle notwendigen Dokumente hier:
Infofolder
Schulungsunterlagen
Checkliste
Anmeldeformular 

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