Verbands-Info

OLYMPISCHE SOMMERSPIELE 2016: ÖTV GOES RIO! "EIN EIGENER KADER WIRD AKTIV BEGLEITET"

Als erster Verband Österreichs reagiert der ÖTV auf die unerfreuliche Bilanz bei den Olympischen Spielen in London und präsentierte im Rahmen einer Pressekonferenz ein Konzept, „auf dessen Basis wir AthletenInnen auf dem Weg in Richtung Rio de Janeiro 2016 bestmöglich rekrutieren und unterstützen werden“ (ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb /li.). Das Ziel: "Die Qualifikation einer möglichst hohen Anzahl an österreichischen AthletenInnen" (ÖTV-Sportdirektor Clemens Trimmel / re.).


"BESTMÖGLICHE UNTERSTÜTZUNG". Bei künftigen Olympischen Sommerspielen soll das österreichische Tennisteam sowohl vor Ort als auch in den Medien stärker als bisher präsent sein. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelte der Österreichische Tennisverband in den letzten Tagen und Wochen als erster Sportverband Österreichs „mit ÖTV goes Rio 2016 ein Konzept“, so ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb, „auf dessen Basis wir die TeilnehmerInnen an den nächsten Olympischen Sommerspielen ab sofort rekrutieren werden und bestmöglich unterstützen wollen.“ Das Ziel, so ÖTV-Sportdirektor Clemens Trimmel, müsse „die Qualifikation einer möglichst hohen Anzahl an österreichischen AthletenInnen“ für den Tennisbewerb der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro 2016 sein. Um diese Vorgabe zu erreichen, „wird der ÖTV einen AthletenInnen-Kader erstellen und diesen aktiv auf dem Weg zu den Spielen in Rio begleiten“, so Leitgeb. Dabei werden die künftigen Olympioniken sowohl inhaltlich als auch finanziell (Trainer- und Reisekostenzuschüsse) speziell gefördert werden. „Konkret bedeutet das, dass den AthletenInnen – selbstverständlich in Kooperation mit den jeweiligen Privattrainern der SpielerInnen – z. B. Sondertrainingsformen geboten werden“, so Trimmel, der dieses Olympia-Programm leiten wird. Speziell die Schulung von Technik und Taktik durch international anerkannte Coaches, die Evaluierung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch neutrale Experten und die mentale Stärkung mithilfe von Sportpsychologen wird dabei im Vordergrund stehen.

KRITERIEN FÜR DEN AUFTEILUNGSSCHLÜSSEL. Das Gesamtbudget des „ÖTV-Olympia-Topfes“ wird sich dabei aus ÖTV-Fördergeldern sowie den Beiträgen privater Sponsoren und der öffentlichen Hand zusammensetzen. „Die finanzielle Förderung der AthletenInnen,“ so Ronnie Leitgeb, „wird sich dann an einem Punktesystem orientieren, mit dessen Hilfe wir etappenartig überprüfen können, ob sich unsere Olympioniken auf dem richtigen Weg befinden.“ Um auf etwaige Formschwankungen, Verletzungen o. ä. reagieren zu können, wird dieser „Topf“ alljährlich neu definiert und unter den AthletenInnen, die förderungswürdig gelten, aufgeteilt. „Auch Eliminierungen und Neuaufnahmen von AthletenInnen werden jederzeit möglich sein“ (Leitgeb). Kriterien für den Aufteilungsschlüssel sind z. B. das Erreichen vordefinierter Rankingziele, die Leistungssteigerung im Bereich Tennistechnik, in den Bereichen Physis und Psyche, die Teilnahme an ÖOC- und ÖTV-Werbeveranstaltungen etc. Trimmel: „Für einen tatsächlichen Olympia-Start in Rio de Janeiro würde es dann noch einen Zusatzbonus geben.“ ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb ist überzeugt, „dass sich der ÖTV mit dieser Initiative als erster Verband Österreichs auf dem richtigen Weg befindet. 2016 werden wir in Rio ein Team vor Ort haben, auf das wir hoffentlich alle stolz sein werden.“ Ein erster Kader, „der aber noch nicht in Stein gemeißelt ist“ (Trimmel) wurde ebenfalls bereits definiert: „Für uns interessant sind z. B. ein Andreas Haider-Maurer, ein Dominic Thiem, ein Maximilian Neuchrist, ein Lucas Miedler, ein Dominic Weidinger, ein Sebastian Ofner, eine Tamira Paszek, eine Patricia Mayr-Achleitner, eine Barbara Haas, eine Yvonne Neuwirth, eine Julia Grabher oder eine Karoline Kurz“ (Trimmel).

Top Themen der Redaktion