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Verbands-Info

StTV-Mentalcamp im Weitental

Im Naturerlebnispark Weitental in der Nähe von Bruck/Mur fand vom 23.-24.5.2009 das Mentaltrainingscamp für die Kaderspieler des StTV statt.

13 NachwuchsspielerInnen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren nahmen daran teil.
Untergebracht und verköstigt wurden die Jugendlichen samt Mentalcoach Mag. Thomas Kayer im Jugend- und Familiengästehaus Weitental.

Nach der frühmorgendlichen Anreise am Samstag ging es für eine Gruppe gleich einmal auf den Tennisplatz. Hierfür fanden wir im Tenniszentrum Murinsel hervorragende Bedingungen vor. Gearbeitet wurde am Platz vor allem am Visualisieren des Aufschlages, stets unter Wettkampfbedingungen.
Die zweite Gruppe beschäftigte sich ebenfalls mit der mentalen Technik des Visualisierens und trainierte diese in offcourt Übungen, wie zum Beispiel mit einer Slagline.
Nach einer verdienten Stärkung zu Mittag wechselten die Gruppen am Nachmittag das Programm.
Anschließend durften sich die SpielerInnen bei einem Teamnetz versuchen, indem es um Kommunikation und taktische Planung ging.
Ein Highlight stellte schließlich das frühabendliche Kickerl dar, welches mit vollem Einsatz bestritten wurde, ging es doch um die Ausreichtung der nächtlichen Mutprobe.
Nach dem Abendessen und einem doch sehr anstrengenden Tag lernten die Jugendlichen eine im Sport sehr beliebte Entspannungstechnik kennen, nämlich die progressive Muskelentspannung. Manch einer kämpfte da schon mit dem Einschlafen…
Doch der krönende Abschluss dieses Tages stand noch bevor…die Mutprobe, in der es darum ging, Angst in Herausforderung umzuwandeln.
Die Siegermannschaft des Kickerls versteckte sich links und rechts eines Waldweges. Die Verlierer mussten diesen Weg einzeln und in völliger Dunkelheit entlang gehen. Manch einer(eine) ließ da schon gehörige Schreie los…

Am nächsten Tag ging es dann nach einem kräftigen Frühstück für eine Gruppe wieder auf den Tennisplatz. Schwerpunkt dieses Trainings waren positives Selbstcoaching und individuelle mentale Ziele in einem Sparing umzusetzen.

Die zweite Gruppe absolvierte Konzentrations- und Visualisierungsübungen.
Vor dem Mittagessen gab es für die gesamte Gruppe noch zwei Offcourtübungen im Wald, bei denen es um Kommunikation, Visualisieren und Teambildung ging.
Am Nachmittag wechselten die Gruppen wieder das Programm bevor wir in einer Videoanalyse den Profis auf die Finger schauen konnten, in welcher Art und Weise sie sich zwischen den Punkten verhalten.
Nach der Präsentation dreier Artikel über Sportpsychologie im Tennis durch die SpielerInnen kamen wir zum Abschlusshighlight des Camps, dem Eierwerfen.
Die Gruppe hatte die Aufgabe, ein rohes Ei in einer bestimmten Reihenfolge von einer Person zur Anderen zu werfen und dabei unter einer im vorherigen Training erzielten Zeit zu bleiben. Die Gruppe schaffte das in beeindruckender Art und Weise. Ziel dieser sehr lustigen Übung ist der Umgang mit Druck und negativen Selbstgesprächen.

Zusammenfassend war das Camp ein toller Erfolg, da von den SpielerInnen viele wertvolle Erfahrungen mit nach Hause genommen werden konnten. 

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