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Tennis Europe Junior Tour

Sebastian Sorger erst im Finale gestoppt!

Fotos: Siegerehrung in Fürstenfeld: DI Dr. Rudolf Steiner (STTV), U14-Sieger David Schwarc, Finalist Sebastian Sorger, Finalistin Sara Bejlek, U14-Siegerin Malwina Rowinska, Raimund Stefanits (ÖTV)TC JUFA Fürstemfeld-Obmann Manfred Abraham (v.l.)

Das JUFA Tennis Europe Junior Finale auf der Tennisanlage in Fürstenfeld ging mit dem Finaleinzug des Steirers Sebastian Sorger. Der als Nummer 5 gesetzte Grazer musste sich bei seinem 4. Antreten in Fürstenfeld im Endspiel erst dem Slowaken David Schwarc, der Nummer 1 des Turniers, mit 2:6 2:4 geschlagen geben. 

Sorger, der im Halbfinale den als Nummer 12 gesetzten Burgenländer Piet Luis Pinter mit 6:0 7:5 eliminierte, wurde mit seiner konstant starken Performance während der Turnierwoche zum Publikumsliebling der Fürstenfelder Tennisfans und schaffte mühelos den Finaleinzug. Auch in der Finalpartie war er der aktivere Spieler auf dem Centercourt und ließ sein großen Talent bei einigen spektakulären Ballwechsel immer wieder aufblitzen. Letztendlich fehlte es dem jungen Tennisass aus Graz nicht an Können, sondern an der Geduld, die sein Widersacher aus der Slowakei bei den entscheidenden Punkten aufbrachte. Großes Lob für Sebastian Sorger gab es bei der Siegerehrung vom Vizepräsidenten des Österreichischen Tennisverbands, Raimund Stefanits, und vom Vizepräsidenten des Steirischen Tennisverbands, DI Dr. Rudolf Steiner, die am Finaltag in Fürstenfeld das Match interessiert verfolgten. Bei den Mädchen-U14 holte sich die Nummer 1 des Bewerbs, die Polin Malwina Rowinska, im wie erwartet hart umkämpften Finale gegen die Nummer 2, die Tschechin Sara Bejlek, den Titel nach Tiebreak im dritten Satz mit 6:2 4:6 7:6.

Einen großartigen Erfolg aus heimischer Sicht gab es bereits zuvor zu vermelden: Timo Rosenkranz-König aus Burgau gewann den Burschen-U12-Consolidation-Bewerb. Bei den Mädchen-U14 erreichte die beste Österreicherin, die Wienerin Tamara Kostic, das Viertelfinale.

Bei der 27. Auflage des  JUFA Tennis Europe Junior-Turniers in Fürstenfeld matchten sich in den U12- und U14-Einzel- und Doppelturnieren für Mädchen und Burschen insgesamt rund 300 Turnierteilnehmer aus über 30 Nationen. Neben Nachwuchshoffnungen aus ganz Europa, Russland und der Ukraine gingen auch Jugendliche aus Kanada, den USA, Südafrika oder Japan an den Start. Eine der größten Teilnehmernationen war Schweden. Der Tennisverband aus dem hohen Norden entsendet seit 2013 jährlich 20 bis 25 Jugendspieler nach Fürstenfeld.

Der Event ist der größte steirische Tennisjugendbewerb und zählt zu den drei größten Jugendturnieren Österreichs. „Ziel ist es, in den nächsten Jahren das größte Turnier Österreichs im Nachwuchsbereich zu werden“, beginnen Turnierleiter Peter Teuschl und TC JUFA Fürstenfeld-Obmann Manfred Abraham nach einer kurzen sommerlichen Verschnaufpause im Herbst mit den ersten Vorbereitungen für 2020.

Das Fürstenfelder Turnier, das 2017 für die perfekte Organisation auch ausgezeichnet wurde, ist auch den Tennisverbänden ein wichtiges Anliegen. „Bewerbe wie das Turnier in Fürstenfeld sind Aushängeschilder für den Nachwuchstennissport in der Steiermark und in Österreich“, zollten die beiden Vizepräsidenten Stefanits und Steiner dem Turnierbüro und dem Organisationsteam Anerkennung. 20 Helfer auf den 11 Plätzen sowie 7 Mitarbeiter im Turnierbüro leisteten für den reibungslosen Verlauf ein enormes Pensum während der insgesamt acht Spieltage.

STTV-Vizepräsident Rudolf Steiner gratuliert Finalist Sebastian Sorger

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