Zum Inhalt springen

TurniereInternational

Tennis in Afrika-Einstieg in die ITF Junior World Tour

Es gibt keine Abkürzungen auf dem Weg zum erfolgreichen Tennisprofi

Unter dem Motto – Es gibt keine Abkürzungen auf dem Weg zum erfolgreichen Tennisprofi – organisierte STTV Coach Gerhard Krawagna eine Turnierreise nach Afrika. Geplant wurden drei Turniere der ITF Junior World Tour in Harare, der Hauptstadt von Zimbabwe.

Die drei ältesten Spieler des NGD Projektes des STTV, Emil Pristauz (16), Jonas Kolonovics (15) und Yanick Schneider (16), bildeten das Team, das von Krawagna gecoacht  wurde. Klar vereinbartes Ziel war der Einstieg in das ITF World Ranking bzw. das Sammeln wertvoller Punkte dafür.

Die Plattform dafür bildeten drei Turniere der Kategorien 4 und 3 der ITF Juniors World Tour. Einzig Schneider hatte bisher schon Punkte auf seinem Konto, die ihm bei den ersten beiden Turnieren die Qualifikation ersparten. Pristauz und Kolonovics, die noch kein Worldranking hatten, nahmen die Mühen der Qualifikation bei jedem der drei Turniere auf sich.

Neben den messbaren Fakten in Form von Punkten und Rankings, steht bei den Turnierreisen im Juniorbereich vor allem die Entwicklung der Spieler im Vordergrund. Wöchentliche Flugreisen, ständig wechselnde Hotels, jede Woche neue Plätze und Bälle, immer neues Umfeld, die Suche nach optimaler Ernährung etc. stellt die Spieler jede Woche vor neue Herausforderungen. Herausforderungen, die viel Aufwand bedeuten und enorme Energie kosten. Zusätzlich muss die tägliche Arbeit an Technik, Kondition und Taktik auf höchstem Niveau weitergeführt werden, um die Entwicklung auch unterwegs weiter voranzutreiben. Zuletzt bleiben dann noch die Turniere bzw. die Wettkämpfe selbst. Das Erlernen des Jobs „Tennisprofi“ ist die große Challenge, der sich die jungen Spieler stellen müssen.

Die drei Jungs mussten sich also gegen starke Konkurrenz aus ganz Afrika, Indien, USA, Schweiz u.a. durchsetzen und drei Wochen lang ihre besten Leistungen abrufen. Insgesamt absolvierten die drei NexGenDomis 34 Matches und verloren dabei nur 12. Eine durchaus akzeptable Statistik. Die größte Verbesserung konnte Emil Pristauz verzeichnen, der ab sofort ein Ranking von 1300 inne hat. Yanick Schneider verbesserte sich von 2200 auf 1400 im Worldranking. Jonas Kolonovics, der jüngste der Österreicher, musst sich im Kampf um seine ersten Punkte mehrmals ganz knapp geschlagen geben. Er konnte jedoch in diesen drei Wochen wertvolle Erfahrungen sammeln und lt. Coach Krawagna „wird es nicht mehr lang dauern und wir haben ihn ebenfalls in der Weltrangliste“.

Nach der Heimreise stehen zwei Turniere in Slowenien am Programm. Bis es dann im September über den Atlantik nach Kanada geht, wird zu Hause trainiert . Im Herbst stehen dann noch die zwei ITF Heimturniere in Seefeld und Dornbirn am Programm. Zwei Turniere in Dubai bilden den Abschluss im Dezember 2019. Ziel am Ende des Jahres sind die Top 500 im World Ranking.

Kurzbericht NexGenDomi Turnierreise, Mag. Gerhard Krawagna

Harare, ZIM am 14. August 2018

Top Themen der Redaktion

Allgemeine Klasse

Steirische Meisterschaften Mixed Doppel 2019

18 Paare spielten am 11. bis 13. Oktober 2019 bei traumhaften Wetterbedingungen und guter Stimmung auf der Anlage des UWK-Tennisklubs gepflegtes Mixed-Doppel-Tennis.

AusbildungVerbands-Info

Eröffnung "RLZ Ennstal"

Der Steirische Tennisverband eröffnete am Samstag, 19. Oktober, in Niederöblarn bereits sein siebtes Regionales Leistungszentrum.