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Wichtige Fragen zum Thema

Bei Symptome oder der Befürchtung einer Erkrankung soll die betroffene Person zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die Ratschläge bitte genau befolgen.

Kantinen dürfen analog zum Gastgewerbe ab 15. Mai wieder öffnen. Für Kantinen gelten dieselben Bestimmung, wie für das Gastgewerbe. Diese finden Sie ebenfalls in der COVID-19_Lockerungsverordnung.

Die Richtlinien der Bundesregierung besagen, dass Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben auch gemeinsam Tennisspielen dürfen. Derzeit ist zum Beispiel für Trainerstunden mit Kids und Jugendlichen nur ein Einzeltraining erlaubt. Ein Tennistrainer kann aber auch 2 oder 3 Kinder am Platz betreuen, sofern diese im gemeinsamen Haushalt leben.

Wenn Erwachsene zu viert am Platz spielen, so müssen zumindest die Paarungen im gemeinsamen Haushalt leben. Es könnte somit ein Paar aus Haushalt A mit einem Paar aus Haushalt B spielen und würden dabei nicht gegen die Bestimmungen verstoßen. 

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hat am Mittwoch in seiner Funktion als Sportminister den weiteren Fahrplan im Bereich Hochleistungs- und Freizeitsport hinsichtlich der Coronavirus-Pandemie bekanntgegeben. Auf allen Ebenen gibt es erste Lockerungen, für Hobbysportler sollen ab 1. Mai die Türen zu Sportstätten wieder geöffnet werden, 600 Spitzenathleten Österreichs dürfen wohl bereits ab Montag per Verordnung trainieren, zudem auch Fußballprofis. „Geisterspiele“ sollen unterdessen möglich gemacht werden.

Heißt: Im Breitensport soll das Betretungsverbot von Sportanlagen in Bereichen wie Leichtathletik, Tennis, Golf, Pferdesport, Bogensport, Schießstätten oder Segelfliegen aufgehoben werden, entsprechende Verordnungen folgen noch und betreffen vorerst nur Outdoor-Aktivitäten.

Aufgrund der ungewissen Lage der COVID-19 Pandemie können wir mittlerweile ausschließen, dass die diesjährige Mannschaftsmeisterschaft mit 9. Mai starten wird und haben uns dazu entschlossen, im Mai 2020 keine Begegnungen mehr durchzuführen.

Wir möchten allen Clubs damit auch die Möglichkeit geben, ihre Anlagen ohne Druck zeitgerecht und unter Berücksichtigung der Maßnahmen der Bundesregierung in Stand setzen zu können. Auch SpielerInnen sollen genügend Zeit haben für ein Training vor Beginn der Meisterschaft. Somit wird der Juni als frühestmöglicher MS-Beginn definiert. 

Derzeit erarbeiten wir zahlreiche Szenarien für die Durchführung der Meisterschaft 2020 hinsichtlich Startzeitpunkte in den einzelnen Klassen und weiterer erforderlicher Sonder-Regularien. 

Der STTV-Wettspielausschuss und der Vorstand des STTV werden nach Bekanntgabe der weiteren Vorgangsweise durch die Bundesregierung entscheiden, wann und unter welchen Voraussetzungen die Meisterschaft gestartet bzw. durchgeführt wird. Eine zeitgerechte Info an die Vereine erfolgt per Mail bzw. über die Homepage des STTV.

Müssen Sportvereine wegen Sportstätten-Schließungen Ihre Mitgliedsbeiträge zurückzahlen?

Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus wird das gesellschaftliche Leben immer mehr lahmgelegt. Auch der Sport ist davon massiv betroffen – Veranstaltungen werden abgesagt, Trainingslager werden geschlossen, Kurse fallen aus. Da stellt sich auch für den Sportverein und dessen Mitglieder die Frage: Was passiert mit den Mitgliedschaften und den Mitgliedschaftsbeiträgen?

Vereinsmitglieder sind aufgrund eines mit dem Sportverein geschlossenen Vertrages (Beitrittsvertrag, Statuten) berechtigt, am Vereinsgeschehen teilzunehmen. Die Vereinsmitglieder zahlen dafür in der Regel auch einen jährlichen fixen Mitgliedsbeitrag. Gelegentlich kann es aber auch vorkommen, dass Vereine zahlreiche Veranstaltungen und Kurse gegen Zahlung eines gesonderten – vom Mitgliedsbeitrag unabhängigen – Beitrags anbieten.

Sollten nun diese Leistungen endgültig oder für einen gewissen Zeitraum unmöglich werden – wie es nun auch aufgrund der Maßnahmen der Regierung der Fall ist – stellt sich die Frage, ob die Vereine ihren Vereinsmitgliedern den (aliquoten) Mitgliedsbeitrag oder sonstige Beiträge erstatten müssen.

Grundsätzlich gilt Folgendes:

Eine behördlich angeordnete Absage einer Veranstaltung aufgrund einer Pandemie stellt ein zufälliges Ereignis (höhere Gewalt) dar, welches nach der Sphärentheorie den Veranstalter trifft. Folglich hat der Verein dann das Werk (bspw. den Kurs oder die Veranstaltung) grundsätzlich neuerlich herzustellen, es sei denn, die Neuherstellung kommt faktisch nicht mehr in Betracht (dies ist im Einzelfall zu entscheiden). Der Verein hätte hier dann grundsätzlich den Betrag zu erstatten.

Nähere Informationen zum Thema „Veranstaltungsabsagen“ finden Sie in unserem Artikel: Absagen über Absagen

Für die Frage der Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen muss aber zwischen den fixen leistungsunabhängigen Mitgliedsbeiträgen und den leistungsabhängigen Beiträgen unterschieden werden:

Leistungsunabhängige Beiträge (Mitgliedsbeiträge):

Ein echter Mitgliedsbeitrag ist ein Betrag, den ein Mitglied an den Verein zahlt, ohne eine konkrete Gegenleistung zu erhalten, sondern der lediglich für die Erfüllung des Gemeinschaftszwecks entrichtet wird. Für einen echten Mitgliedsbeitrag spricht eine allgemeine, statutengemäße Leistung durch die Mitglieder, unabhängig von Art und Ausmaß der Inanspruchnahme der Einrichtungen des Vereins. Darunter fallen vor allem die satzungsmäßig erhobenen festen Mitgliedsbeiträge für die Benutzung von Sportanlagen, unabhängig von dessen Ausmaß. Eine genaue Feststellung, ob der geleistete Betrag als leistungsabhängig oder leistungsunabhängig zu qualifizieren ist, muss jedoch im Einzelfall – je nach konkreter Ausgestaltung – beurteilt werden.

Da es sich bei einem echten Mitgliedsbeitrag eben um einen Beitrag ohne konkrete Gegenleistung handelt, besteht auch keine konkrete Gegenleistung, die unmöglich gemacht wurde. Darüber hinaus fallen in der Regel dem Verein trotz vorübergehender Einstellung des regulären Vereinsbetriebs noch sämtliche laufende Kosten zur Aufrechterhaltung des Vereinszwecks an, wie etwa Verbandsabgaben. Auch stellt die Teilnahme des Mitglieds am Sportbetrieb nur einen Teil seiner mitgliedschaftlichen Rechte dar – mit der Mitgliedschaft soll ja grundsätzlich eine langfristige Verwirklichung des Vereinszwecks verfolgt werden.

Folglich hat der Verein dem Vereinsmitglied, auch bei vorübergehendem Ausfall des Sportbetriebs – den echten Mitgliedsbeitrag auch nicht (aliquot) zu erstatten.

Leistungsabhängige Beiträge (Kursgebühren, Startgelder etc.):

Anders sieht es unterdessen bei leistungsabhängigen Beiträgen, wie etwa Kursgebühren, Startgeldern und sonstigen Beiträgen aus, die konkret als Gegenleistung für eine bestimmte Leistung (etwa die Teilnahme am konkreten Kurs oder Veranstaltung) bezahlt werden. Da die Gegenleistung vom Verein nicht erbracht werden kann, wird der Verein wohl auch dazu verpflichtet sein, den entsprechenden Betrag zurückzuzahlen. Wird aber etwa die Veranstaltung oder der entsprechende Kurs zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, kann der Verein statt der Rückzahlung auch eine Teilnahme am Ersatztermin anbieten. Der Teilnehmer ist jedoch nicht verpflichtet, den angebotenen Ersatztermin wahrzunehmen, vielmehr steht ihm das Recht zu, den bereits geleisteten Betrages zurückzufordern.

Disclaimer: Wir haben die Recherchen nach unserem besten Wissen und Gewissen durchführt, möchten aber klarstellen, dass es sich hierbei um keine Rechtsberatung handelt und wir deshalb auch keine Haftung übernehmen können. 

Siehe auch unter: http://lawmeetssports.at/mitgliedsbeitraege-zurueckzahlen

Sportminister Werner Kogler hat auf Ansuchen von Sport Austria folgende Klarstellung das Betretungsverbot von Sportanlagen betreffend vorgenommen (Stand 27.März):

Sanierungsmaßnahmen-, Erhaltungs- und Wartungsarbeiten von Sportanlagen fallen unter den Ausnahmetatbestand des § + Z - der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § + Z * des COVID-*9-Maßnahmengesetzes, BGBl. II Nr. 9;/+,+,, idgF.

§ + Z - VO gemäß § + Z * des COVID-*9-Maßnahmengesetzes lautet: „Ausgenommen vom Verbot sind Betretungen, die für berufliche Zwecke erforderlich sind und sichergestellt ist, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Dabei ist darauf zu achten, dass eine berufliche Tätigkeit vorzugweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber ein Einvernehmen finden.“

Das Betreten der Anlage ist demnach nur für berufliche Zwecke erlaubt, die unbedingt erforderlich und nicht aufschiebbar sind. Was darunter zu verstehen ist, muss im jeweiligen Einzelfall vom Arbeitgeber beurteilt werden. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann.

Alle Informationen zum Thema Corona finden Sie wie gewohnt auf 

https://www.sportaustria.at/corona

Der Wettspielausschuss hat sich dazu entschieden, bis auf weiteres keinen Spielplan für die Meisterschaft zu veröffentlichen, da aus aktueller Sicht nicht mal absehbar ist, wann, wie und ob diese überhaupt stattfinden kann.

Je später die Meisterschaft gestartet werden kann, desto mehr Änderungen könnten u.U. für eine reibungslose Durchführung notwendig sein.

Somit machen eine finale Erstellung und die Veröffentlichung des Spielplans erst Sinn, wenn zumindest ungefähr absehbar ist, wann die Meisterschaft startet. Mehrfach adaptierte Spielpläne würden bei den Vereinen rein für Verunsicherung sorgen.

Ja, die Nennung ist aus technischen Gründen (Lizenzierungslauf und Neufestschreibung von ITN) bis 31. März durchzuführen, unabhängig vom Start der Meisterschaft. 

Sport trägt zur Gesundheit bei und stärkt das Immunsystem. Es gilt aber: Nur alleine oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt! Aktuell sind jedoch für den Sport genauso wie für alle anderen Gesellschaftsbereiche allgemeine Hygienehinweise extrem wichtig. Diese finden Sie hier! Bei Anzeichen von Krankheitssymptomen gilt auch im Sport: Zu Hause bleiben und seinen Hausarzt telefonisch kontaktieren! Im Fall von Corona-Infektionen ist immer den Anordnungen des zuständigen Gesundheitsamtes Folge zu leisten.

Die Wintermeisterschaft wurde aufgrund der Verordnung der Bundesregierung beendet. Über die Endwertung der Wintermeisterschaft wird der Wettspielausschuss in den nächsten Tagen beraten und entscheiden.

Die Maßnahmen der Bundesregierung untersagt den Betrieb sämtlicher Sportanlagen vorerst bis zum 19. April 2020.

Es wird derzeit seitens der Sport Austria (Bundessportorganisation) eine Taskforce eingerichtet. Über das weitere Vorgehen werden wir Sie informieren, sobald uns diese Informationen vorliegen.

Ja, es gibt Hilfsmaßnahmen der Regierung bei Liquiditätsengpässen. 

Hier gehts zum Link für das Antragsformular

Neue Selbstständige, freie Dienstnehmer, Ein-Personen-Unternehmen und Kleinstunternehmer mit bis zu neun Mitarbeitern erhalten aus dem mit einer Milliarde Euro dotierten Härtefallfonds eine "Soforthilfe" von bis zu 1.000 Euro. Anträge dafür sollen ab Freitagnachmittag bei der Wirtschaftskammer möglich sein. In weiterer Folge sind bis zu 6.000 Euro Unterstützung möglich.

Als Förderungswerber zugelassen wird, wer eine Kennzahl des Unternehmensregisters (KUR) oder eine Steuernummer in Österreich hat. Weiters muss die Gewerbeberechtigung bis 31.12.2019 eingetragen worden sein bzw. die unternehmerische Tätigkeit vor diesem Stichtag aufgenommen worden sein. Der Sitz oder die Betriebsstätte muss in Österreich sein. Der Förderwerber muss darüber hinaus "von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen" sein. Das bedeutet, er ist:

- nicht mehr in der Lage, die laufenden Kosten zu decken oder

- von einem behördlich angeordneten Betretungsverbot aufgrund von COVID-19 betroffen oder

- hat einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres.

Non-profit Organisationen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe sind von der Richtlinie nicht umfasst. Da werde es eigene Richtlinien geben, hieß es zur APA.

Die aktuelle Landesordnung untersagt den Betrieb sämtlicher Sportanlagen vorerst bis zum 19. April 2020

Der Abbruch der Wintermeisterschaft erfolgte aufgrund einer Verordnung durch die Bundesregierung. Eine Erstattung der entgangenen Einnahmen der Hallenbetreiber durch den STTV hat daher keine Rechtsgrundlage. Eventuelle Anträge auf Ersatzleistungen können von Vereinen bei der Landessportorganisation und von kommerziellen Anlagen bei der WKO eingebracht werden.

Für alle Fragen zu Ihrer Sozialversicherung wenden Sie sich bitte direkt an die SVS.